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Urwald statt Sport?

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Urwald statt Sport?

Sportstadtrat lässt das Fehrbelliner Tor verwildern

Der ehemalige Sportplatz am Fehrbelliner Tor in Hakenfelde bietet ein erschreckendes Bild: Die Flutlichtmasten des einstigen Fußballfeldes stehen inmitten meterhoher Büsche, im früheren Anstoßkreis stehen Bäume, die die umliegende Dächer bereits überragen. Grund für die SPD- Fraktion in der Spandauer Bezirksverordnetenversammlung (BVV) nachzufragen. Der zuständige Spandauer Bezirksstadtrat für Sport, Gerhard Hanke (CDU) erklärte, dass die Fläche an einen privaten Investor vermietet sei, der den Platz pflegen und nutzen wolle. „Dort, wo bis vor wenigen Jahren eine Eisbahn betrieben wurde, ist heute Wildwuchs“, kritisierte SPD- Fraktionsmitglied Jochen Liedtke, der von Hanke wissen wollte, wann der Vertrag abgeschlossen wurde und welche Pflichten genau auf den Mieter übertragen worden sind. „Auf dem Platz passiert seit dem vergangenen Jahr gar nichts“, so Liedtke. Hanke gab zu, dass der Mieter seiner Unterhaltungspflicht für die Fläche nicht nachkomme, wollte aber auch auf mehrfache Nachfrage keine Einzelheiten zu dem Mietvertrag und der geplanten Nutzung preisgeben.

Jochen Liedtke kritisierte für die SPD- Fraktion, dass der zuständige Dezernent seiner Aufsichtspflicht für den Sportplatz nicht nachkommt: „Wenn Stadtrat Hanke nicht mal sagen kann, seit wann der Vertrag läuft und bis wann der Mieter spätestens seinen Pflichten nachkommen muss, obwohl wir eine ordentliche Anfrage dazu gestellt haben, müssen wir an der Fähigkeit zur Amtsführung zweifeln.“

Christian Haß, SPD- Fraktionsvorsitzender, forderte den Sportstadtrat auf, aktiv zu werden. „Es muss endlich etwas auf dieser Fläche geschehen. Herr Hanke sollte seine Arbeit ernst nehmen und seinen Amtsgeschäften gewissenhafter nachgehen“.

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