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Sportstadtrat Hanke (CDU): Selbstdarsteller der Ballsporthalle?

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Sportstadtrat Hanke (CDU): Selbstdarsteller der Ballsporthalle?

Ob in der Ballsporthalle, die sich auf der mittleren Etage der Bruno-Gehrke-Halle befindet, noch Ballsport getrieben werden darf, will künftig der Sportstadtrat Gerhard Hanke (CDU) persönlich entscheiden.

Letzte Woche entzog er den ansässigen Sportvereinen die aktuelle Nutzungsvereinbarung für die Ballsporthalle. Stattdessen muss nun jede neue Nutzung bei ihm persönlich beantragt und genehmigt werden. Die SPD-Fraktion Spandau kritisiert den Sportstadtrat scharf und erklärt die Entscheidung Hankes als nicht hinnehmbar. Die Sportvereine wollen darüber hinaus eine einstweilige Verfügung gegen die Kehrtwende Hankes erreichen.

Laut des SPD-Bezirksverordneten und zugleich Vorsitzenden des Fitness-Clubs Spandau, Jürgen Kessling, hat der Sportstadtrat mit seiner plötzlichen Kehrtwende einen rechtsgültigen Vertrag gebrochen. Hanke hatte zuvor den Vereinen vertraglich eine Nutzungsvereinbarung bis zum Jahresende zugesichert. Diese vom Bezirksamt gegebene rechtliche Genehmigung habe nun offensichtlich keinen Bestand mehr. „Das Vorgehen von Hanke ist unhaltbar. Im Namen aller
SportlerInnen werde ich dagegen vorgehen und für die Interessen der betroffenen Sportvereine kämpfen. Hanke hat eine Grenze bei weitem überschritten“, sagte Kessling.
Die SPD-Fraktion Spandau wirft dem Sportstadtrat Amtsanmaßung vor. Sie möchte die Bruno- Gehrke-Halle perspektivisch für die Sportvereine erhalten und Spandau als Sportstandort damit den Rücken stärken. Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Christian Haß, erklärte: „Das Vorgehen von Hanke ist nicht akzeptabel. Wir als SPD haben stets die Bruno-Gehrke-Halle gefördert. Jetzt wird durch die CDU stückchenweise probiert, das von uns geleistete rückgängig zu machen. Für uns ist klar, dass wir uns an die Seite der ansässigen Sportvereine stellen und für ihre Rechte kämpfen werden.“ Weiterhin forderte Haß die Rücknahme des Entzugs der Nutzungsgenehmigung. Er sagte: „Es darf nicht sein, dass den Sportvereinen der Raum zur Sportausübung nach Gutsherrenart genommen wird.. Vielmehr haben wir doch eine Sportkultur im Bezirk, die gewahrt werden muss.“ Durch die Kehrtwende Hankes sei nicht nur der Sport an sich in der Halle in Frage gestellt, sondern auch Veranstaltungen, die „Spandau gut zu Gesicht stünden“, so Kessling. Darunter befindet sich nicht nur der WM-Kampf im Taekwondo, sondern auch Kesslings soziale Aktion „Weihnachten für alle“.

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