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SPD-Fraktion will Spandau mit Stadtschreiber/-in attraktiver machen

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SPD-Fraktion will Spandau mit Stadtschreiber/-in attraktiver machen

Die SPD-Fraktion setzt sich für eine/n Stadtschreiber/-in in Spandau ein. Ziel ist es, zum einen auf Spandau aufmerksam zu machen und seine touristische Attraktivität zu steigern. Zum anderen soll der Bezirk, aufgrund seiner langen Historie, gleichzeitig mehr in den Mittelpunkt der literarischen Öffentlichkeit gelangen. Einen entsprechenden Prüfantrag stellte die SPDFraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) des Monats September.

Stadtschreiber/-innen sind in Deutschland seit dem 13. Jahrhundert bekannt. Sie waren zumeist als städtische Beamte eingestellt und für den gesamten Schriftverkehr zuständig. Seit 1496 sind auch in Spandau Stadtschreiber bekannt und erschienen gegen Ende des 16. Jahrhunderts sogar als Mitglied des Rates.
„Mit dem Prüfantrag wollen wir die Zitadellenstadt Spandau mehr in den Mittelpunkt des literarischen Interesses rücken und dabei auch als Literaturstandort profitieren“, sagte der Bezirksverordnete Ali Hotait (SPD). Hotait begrüßte dabei ausdrücklich die überparteiliche Zustimmung zum Prüfantrag der SPD-Fraktion in der BVV.
Profitieren könnten jedoch auch die Stadtschreiber/-innen selbst. Er oder sie würde auf Einladung des Bezirks innerhalb einer befristeten Zeit als Autor/in in Spandau arbeiten. Wie in anderen Städten bereits gehandhabt, könnten dem/r Stadtschreiber/-in als Literaturpreis eine befristete kostenlose Wohnung sowie ein monatliches Stipendium bzw. wöchentliche Kolumnen in Bezirkszeitungen gewährt werden. Die Finanzierung betreffend, soll das Bezirksamt nun prüfen, aus welchen Mitteln die Einrichtung eines Stipendiums für die Stelle eines/r Stadtschreibers/-in ermöglicht werden kann.

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