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SPD-Fraktion: „Teiba-Kulturzentrum ist nicht der Schuldige!“

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SPD-Fraktion: „Teiba-Kulturzentrum ist nicht der Schuldige!“

Die Räumung der Bruno-Gehrke-Ballsporthalle schlägt im Bezirk weiter hohe Wellen.

Am 10.10.14 hatte Sportstadtrat Gerhard Hanke (CDU) die Halle räumen lassen, um dem Teiba- Kulturzentrum das Freitagsgebet ermöglichen zu können. „So folgenreich die Entscheidung auch war, das Teiba-Kulturzentrum darf nicht als Schuldiger dargestellt werden“, sagte der Bezirksverordnete Jürgen Kessling (SPD). Er hatte als Vorsitzender eigens dafür eine außerordentliche Sitzung des Integrationsausschusses einberufen, in dem das Teiba- Kulturzentrum sich öffentlich zu dem Konflikt erklären konnte.

Bereits in der Bezirksverordnetenversammlung vom 15.10.14 war die SPD-Fraktion darum bemüht, das Teiba-Kulturzentrum nicht als den Auslöser des Konflikts rund um die Räumung der Ballsporthalle dastehen zu lassen. „Ich glaube, dass durch die Presse der Anschein erweckt wird, dass das Teiba-Kulturzentrum in eine Ecke gedrückt werden soll, in die es nicht hineingehört. Es muss der Teiba daher ermöglicht werden, sich öffentlich vorzustellen und etwaigen Missverständnissen vorbeugen zu können“, sagte Kessling. Auch ein Aufschieben der Aussprache mit dem Teiba-Kulturzentrum dürfe nicht geschehen. „Die nächste reguläre Sitzung des Integrationsausschusses ist für diesen Konflikt viel zu spät. Es ist wichtig, dass wir ein klares Zeichen vorneweg setzen. Dazu gehört auch, dass in der Spandauer Öffentlichkeit der wahre Eindruck der Teiba vermittelt wird“, so der Bezirksverordnete.
Auf den Konflikt angesprochen, erklärte der Vorsitzende, Mohamed Hajjaj, dass das Teiba- Kulturzentrum die Folgen sehr bedaure. „Wir möchten niemanden verdrängen.“ Dennoch sei auch die Teiba vom Bezirksamt „maßlos enttäuscht.“ So habe das Kulturzentrum seine alten Räumlichkeiten in der Streitstraße aufgegeben, um in das alte Gebäude der Stadtbibliothek zu ziehen. Obwohl sie bereits die Zusage des Bezirksamtes erhalten habe, werde die Teiba nun „hingehalten und im Regen stehen gelassen“, so der Vorsitzende. Grund seien bauliche Maßnahmen, die den Einzug verhinderten. Durch die Verzögerung des Einzugs habe die Teiba nun einerseits keine großen Räume, wo sie ihr Freitagsgebet abhalten könne. Andererseits sei es derzeit ebenfalls schwierig, ihre Gemeindearbeit, sowie gemeinnützige und soziale Projekte durchführen zu können. Auch ihr kulturelles Angebot für die mehr als 150 Spandauer Mitglieder sei momentan nicht aufrecht zu erhalten. „Für unsere Angebote brauchen wir aber Räumlichkeiten. Deswegen meldeten wir uns beim Stadtrat Gerhard Hanke“, erklärte Hajjaj

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