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SPD-Fraktion fordert Tempo 30-Zone auf dem Hohenzollernring

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SPD-Fraktion fordert Tempo 30-Zone auf dem Hohenzollernring

Sozialdemokraten kritisieren die Anordnung einer Vorfahrtstraßenregelung der Verkehrslenkung Berlin (VLB), da diese sich negativ auf die Lebensqualität auswirke.

Während die SPD die Sicherheit für Fußgänger, Kinder und ältere Menschen durch eine Korrektur zur Tempo 30-Zone erhöhen will, widersetzt sich die CDU der Zustimmung des SPD-Antrags und erachtet diesen als überflüssig.

Die SPD-Fraktion Spandau forderte in der Sitzung des Ausschusses „Bauen und Verkehr“ (16.09.14) eine Tempo 30-Zone auf dem Hohenzollernring. Ausgangspunkt der Diskussion war eine dort veränderte Vorfahrtsregel, angeordnet von der Verkehrslenkung Berlin (VLB). Diese hatte im Frühjahr 2014 beschlossen, das bewährte „Rechts vor Links“ abzuschaffen und stattdessen den Hohenzollernring zu einer Vorfahrtstraße zu machen. Die SPD-Fraktion kritisierte, dass durch die Änderung nicht nur die Fahrgeschwindigkeit des Kraftverkehrs sich erhöht hätte. Folgend sei auch ein verstärkter Durchgangsverkehr wahrzunehmen. Dieser verursache eine verminderte Lebensqualität im anliegenden Wohngebiet und
verringere die Sicherheit für Fußgänger, Kinder und ältere Menschen. „Es wird zu schnell gefahren, das ist gefährlich. Auch muss der Hohenzollernring weiterhin als Wohnstraße betrachtet werden“, sagte Jochen Liedtke, zuständiger Ausschussvorsitzender der SPD. „Wir sind hier grundsätzlich nicht mit der Anordnung der VLB einverstanden“, so Liedtke. Er forderte deren Korrektur. Mit ihrem Antrag zur Verkehrsberuhigung will die SPD-Fraktion erreichen, dass durch eine Tempo 30-Zone sich die Fahrgeschwindigkeit auf dem Hohenzollernring verringert, die Sicherheit im Wohngebiet sich erhöht und zukünftig die südliche Parallelstraße Askanierring für den Durchgangsverkehr genutzt wird.

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