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SPD fordert 30 Prozent Sozialwohnungen auf ehemaligem Postgelände

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SPD fordert 30 Prozent Sozialwohnungen auf ehemaligem Postgelände

Die Spandauer SPD hat das Bezirksamt aufgefordert, beim Neubau auf dem ehemaligen Postgelände auch 30 Prozent Sozialwohnungen einzuplanen. „Es kommt auch auf diesem Filetstück nahe Altstadt, Bahnhof und Rathaus auf eine gute soziale Mischung an“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Hass. „Wir werden darauf bestehen, dass neben teuren Wohnungen mit Ausblick auch bezahlbarer Wohnraum entsteht. Darauf haben wir uns auf Landesebene geeinigt und es ist selbstverständlich, dass dieser Grundsatz auch bei dem größten Infrastrukturprojekt Spandaus gilt.“

Dafür setzte sich die SPD-Fraktion auch im Stadtentwicklungsausschuss ein und erntete heftige Gegenwehr von Baustadtrat Frank Bewig (CDU). Spandau habe bereits tausende von Hartz IV-Empfängern aus der Innenstadt aufnehmen müssen, sagte er und wandte sich entschieden dagegen, mit dem Investor auf dem Baugelände auch über Sozialwohnungen zu verhandeln. „Es geht uns vor allem auch darum, Menschen mit Wohnraum zu versorgen, die viel arbeiten, wenig verdienen und deshalb gemeinsam mit ihren Familien kaum eine Chance auf dem derzeitigen Wohnungsmarkt haben“, sagte der stadtentwicklungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion in der Spandauer BVV, Ali Hotait. „Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten das Thema immer wieder ansprechen und nicht lockerlassen, bis klar ist, dass die Marge von 30 Prozent Sozialwohnungen für jedes einzelne Projekt in Berlin gilt, auch für das ehemalige Postgelände in Spandau.“

Derzeit werden auf dem Grundstück am Bahnhof Wohnungen, Hotels und neue Einkaufsflächen geplant, konkrete Festlegungen gibt es aber laut Bewig noch nicht.

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