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Spandauer SPD setzt sich für Mieter*innen in der Wilhelmstadt ein

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Spandauer SPD setzt sich für Mieter*innen in der Wilhelmstadt ein

Teile der Wilhelmstadt wurden im neuen Mietspiegel erstmals als mittlere Wohnlage, statt wie bisher als einfache Wohnlage ausgewiesen. Aktuell nutzen das Vermieter um die Mietpreise anzuheben, darunter auch die „Deutsche Wohnen“.

Ina Bittroff, SPD-Bezirksverordnete und Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschuss sagte dazu: „Das Upgrade zur mittleren Wohnlage sehen wir als unbegründet an. In den Gebieten hat sich nichts verändert, was eine solche Einstufung und die damit einhergehende Mietpreissteigerung rechtfertigen würde. Zumal die Mieten in den betroffenen Objekten davor schon den Höchstwert für die einfache Wohnlage erreicht hatten.“

Aus diesem Grund stellte die SPD-Fraktion Spandau in der letzten Bezirksverordnetenversammlung eine Dringlichkeitsanfrage zu diesem Thema. Doch zu einer Antwort des Bezirksamts kam es nicht.

„Leider sah die Mehrheit der Bezirksverordneten die Dringlichkeit als nicht gegeben an, zum Leidwesen der betroffenen Mieter.“, bedauert Sozialdemokratin Bittroff. „Dabei sprechen Alle immer von bezahlbarem Wohnraum. Hier gibt es noch welchen. Hier geht es für Spandauer Bürger*innen darum, ob sie sich ihre Wohnung weiterhin leisten können. Hier könnte man dem Miet-Wucher vielleicht noch entgegentreten. Aber dazu brauchen wir Antworten und zwar schnell, denn die Preise steigen jetzt. Wir werden da nicht lockerlassen. Die SPD-Fraktion hat die Anfrage nun auf konventionellem Weg eingereicht.“, erklärte Bittroff weiter.

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