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Rückendeckung für Wassersportvereine

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Rückendeckung für Wassersportvereine

Die Spandauer Wassersportvereine bekommen immer mehr Rückendeckung in ihrem Kampf gegen neue, strenge Auflagen für ihre Stege: Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank, der im Bezirksamt auch für den Sport zuständig ist, nannte es in einer gemeinsamen Sitzung von SPD-Kreisvorstand und Fraktion unsinnig, den Segelvereinen beispielsweise nur noch dann eine Genehmigung für ihre Stege zu erteilen, wenn sie auf Strom, Licht oder Abwasser verzichten. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass an den Stegen der Havel auch in Zukunft alles so bleibt, wie es war.“
Das Bezirksamt hatte im Herbst strikte Auflagen für die künftige Nutzung der Stege angekündigt. In dem Schreiben an die Wassersportvereine hieß es, die Sportler dürften künftig beispielsweise nicht mehr auf ihren Booten übernachten. Strom und damit auch Licht an den Stegen wurde ebenfalls untersagt, was beispielsweise ein gefahrloses Anlegen in der Dunkelheit unmöglich gemacht hätte. Das Bezirksamt hatte die neuen Vorschriften mit einem Verwaltungsgerichtsurteil begründet, in dem es um Hausboote ging und das angeblich analog auf Segelboote oder Yachten angewendet werden müsse. Zuständig ist Umwelt-Stadtrat Andreas Otti von der AfD.
Christian Haß, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bezirk, versicherte: „Die SPD steht an der Seite der Spandauer Vereine, immerhin ist Spandau ein Wassersportbezirk. Deshalb werden wir alles tun, damit die Auflagen zurückgenommen werden. Auch eine Einschränkung der Liegezeiten in den Wintermonaten wollen wir nicht.“

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