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Es wird eng im Winter

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Es wird eng im Winter

SPD-Fraktion will Anzahl der Kältehilfeplätze erhöhen

Die Wintermonate rücken näher in Berlin. Viele Wohnungs- und Obdachlose werden während der kalten Tage wieder Zuflucht finden müssen in den Noteinrichtungen der Berliner Kältehilfe.

Doch bereits im letzten Winter waren deren Unterkünfte teilweise komplett ausgelastet oder sogar überbelegt. Durch die steigenden Zahlen der Asylbewerber in Berlin (die SPD-Fraktion berichtete bereits) bzw. auch den sich zuspitzenden Wohnungsmarkt wird es künftig noch schwerer sein, allen Bedürftigen eine Bleibe bzw. Notunterkunft zur Verfügung stellen zu können. Laut der zuständigen Senatsverwaltung wird es im kommenden Winter ca. 500 Plätze geben. „Das Thema wird gesamtstädtisch nicht unterschätzt. Die Senatsverwaltung ist sehr aktiv, um genügend Kältehilfeplätze zur Verfügung stellen zu können“, teilte der Spandauer Bezirksstadtrat Frank Bewig (CDU) in der Sitzung des Ausschusses Soziales am 10.09.14 mit. In der Sitzung äußerten sowohl Bezirksverordnete der SPD-Fraktion, als auch der GAL-Fraktion die Sorge, dass die 500 Plätze nicht realisiert werden oder sich als nicht ausreichend erweisen könnten. „Generell“, so der Bezirksstadtrat, „ist die Senatsverwaltung sehr bemüht, um die Kältehilfeplätze realisieren zu können. Die Bezirke werden nicht allein gelassen, sondern es wird eine gesamtstädtische Lösung gesucht.“ Sie achte vor allem darauf, dass der Bedarf dort gedeckt würde, wo er vermehrt auftrete. Durch den immensen Bedarf gab es in den letzten Wintern stets Meldungen der Kältehilfe, wonach dringend weitere Plätze geschaffen werden müssten. Um künftige Überlastungen abzuschwächen und Fehlkalkulationen der Senatsverwaltung vorzukommen, haben die Fraktion der SPD und GAL in der Sitzung des Sozialausschusses daher den Antrag gestellt, dass zusätzliche Plätze und Angebote bezirksübergreifend erstellt und koordiniert werden sollen. Die Sozialdemokraten und die GAL setzten sich in der Abstimmung gegen die Bezirksverordneten der CDU durch, die eine Aufstockung der benötigten Plätze strikt ablehnt. Die SPD und die GAL kommen damit der Forderung der Kältehilfe nach, welche politische Maßnahmen gefordert hatte.

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