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Der Elternwille muss auch in Spandau Vorrang haben

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Der Elternwille muss auch in Spandau Vorrang haben

Die SPD-Fraktion in der Spandauer BVV hat Bildungsstadtrat Gerhard Hanke aufgefordert, den Wunsch der Eltern, Lehrer und Schüler ernst zu nehmen und eine zweizügige Grundstufe an der B.-Traven-Oberschule in den Schulentwicklungsplan aufzunehmen.

Sowohl die Bezirksverordnetenversammlung (BVV), als auch die Gesamtkonferenz und die Schulkonferenz der B.–Traven-Oberschule haben den Beschluss für den Aufbau einer eigenen Primarstufe gefasst.

Nach der Schülerzahlprognose der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft vom Frühjahr 2014 ist für den Bezirk Spandau bis zum Schuljahr 2022/23 eine Steigerung der Schülerzahlen um 11,8 Prozent zu erwarten. Das sind rund 2300 Schüler der Grundschule sowie der Sekundarstufe I und II.

Hanke (CDU) will die Beschlüsse der Bezirksverordneten und der Schulkonferenz nicht berücksichtigen und erst nach Fertigstellung des Schulentwicklungsplanes die Fachgremien erneut anhören.

Auf der jüngsten BVV-Sitzung verlangte der Bezirksverordnete Ali Hotait (SPD) ein Umdenken des Bezirksstadtrates. „Es ist unverständlich, dass sich Herr Hanke den Anregungen der BVV und der Eltern verschließt und nicht ernst nimmt. Es muss explizit in der Phase der Planung des Schulentwicklungsplans und nicht erst im Nachhinein auch auf den Willen der Eltern Rücksicht genommen werden“, sagte er. Die Räumlichkeiten der Schule würden schon jetzt die Einrichtung einer Primarstufe ermöglichen.

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