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CDU Spandau verhindert Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus

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CDU Spandau verhindert Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus

Am 27.01.2016 jährt sich zum 71. Mal der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Auf Initiative der Zählgemeinschaft aus SPD und GAL sollte es zu diesem Anlass eine offizielle Gedenkminute der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Spandau geben. Dies lehnt die Spandauer CDU-Fraktion jedoch ab.

Die Verweigerungshaltung der CDU muss den Spandauer Familien wie blanker Hohn vorkommen, die Angehörige während des Holocaust verloren haben. Eine Schweigeminute der Spandauer BVV wäre richtig und angemessen gewesen, da es sich um einen bundesweiten Gedenktag handelt. Andere Bezirke sind da schon wesentlich weiter. Als positives Beispiel dient hier die Pankower BVV. Dort konnte der Sitzungsbeginn der BVV im Einvernehmen aller Fraktionen sogar um anderthalb Stunden verschoben werden, damit die dortigen Bezirksverordneten die Möglichkeit bekommen, an der jährlich stattfindenden Lichterkette teilzunehmen. Leider scheint es der CDU im Bezirk am nötigen Geschichtsbewusstsein zu mangeln,“ so Christian Hass, Vorsitzender der Spandauer SPD-Fraktion.

Seit 20 Jahren ist der 27.01. ein offizieller Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Zusätzlich erklärten die Vereinten Nationen dieses Datum 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

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