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Berliner Bäderbetriebe müssen Personalpolitik überdenken

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Berliner Bäderbetriebe müssen Personalpolitik überdenken

Die Spandauer SPD hat die Berliner Bäderbetriebe zu einer vernünftigen Personalpolitik aufgefordert. „Es kann nicht sein, dass die Bäderbetriebe auf der einen Seite ausgebildete Jungbademeister entlassen und zugleich so tun, als könnten sie aus Personalmangel keinen stabilen Betrieb des Kombibades Spandau Süd sicherstellen“, monierte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Spandauer BVV, Jürgen Kessling.

Das Bad in der Gatower Straße sollte nach jahrelanger Renovierung am Sonntag (11. Januar 2015) wieder für die Bürger_innen Spandaus zugänglich sein. Die Berliner Bäderbetriebe (BBB) klagten bereits vor diesem lang erwarteten Termin über zu wenig Personal für einen stabilen Betrieb und kündigten an, aus anderen Bädern Personal abzuziehen. Kessling erklärte, die Folge seien dann dort reduzierte Öffnungszeiten. Dabei sei das Problem hausgemacht.

Die SPD-Fraktion Spandau hat gemeinsam mit den Spandauer Mitgliedern des Abgeordnetenhauses Daniel Buchholz und Burgunde Grosse dafür gesorgt, dass das Kombibad Spandau Süd nicht privatisiert wird, sondern als Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand bleibt und mit eigenem Personal betrieben wird. Dabei macht es keinen Sinn, dass die Bäderbetriebe sagen, sie hätten zu wenig Personal. Schließlich entlassen sie im selben Atemzug selbst ausgebildete Jungbademeister, was die Personalsituation unnötig verschärft.“ Kessling forderte die langfristige Übernahme der Auszubildenden. „Für uns ist das Thema Spandau-Süd mit der bevorstehenden Wiedereröffnung noch nicht beendet. Wir werden weiter politischen Druck ausüben, damit eine vernünftige Personalpolitik betrieben wird, die die Übernahme von Auszubildenden beinhaltet.“

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